§ 3 Ausfallhonorar
Der Berater arbeitet nach einem Bestellsystem. Das bedeutet, dass für jeden Termin speziell für
einen Klienten ein Zeitfenster reserviert wird. Das vermeidet Wartezeiten, setzt aber voraus, dass
Klienten auch pünktlich erscheinen und Verhinderungen so rechtzeitig mitteilen, dass ein anderer
Klient nachrücken kann.
Versäumt der Klient einen fest vereinbarten Beratungstermin, schuldet er ein Ausfallhonorar in Höhe von 80% der gebuchten Leistung.
Dies gilt nicht, wenn der Klient mindestens 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin absagt oder ohne
sein Verschulden am Erscheinen verhindert war. Der Nachweis, dass kein Schaden oder nur ein
wesentlich niedrigerer entstanden sei, bleibt hiervon unberührt, ebenso der Nachweis eines höheren
Schadens durch den Berater.
§ 5 Schweigepflicht
Der Berater verpflichtet sich über alle ihm während der Beratung bekannt gewordenen Umstände
Stillschweigen zu bewahren. Alle Mitarbeiter unterliegen gleichfalls der Schweigepflicht. Im Falle
eines Auskunftsersuchens z.B. durch Bezugspersonen, muss der Berater schriftlich durch den Klienten
von der Schweigepflicht entbunden werden.
§ 7 Gerichtsstand
Meinungsverschiedenheiten sollten gütlich beigelegt werden. Beschwerden, Gegenvorstellungen oder
abweichende Meinungen sollten immer schriftlich der anderen Partei vorgelegt werden. Bei
Meinungsverschiedenheiten aus dem Beratungsvertrag, die trotz beiderseitigen Bemühungen nicht
gütlich beigelegt werden, ist der Gerichtsstand die Anschrift des Beraters..
Schriftliche Einwilligung gemäß Datenschutzverordnung (DSGVO)
In der Psychologischen Beratung können wir nur mit Hilfe der elektronischen Datenverarbeitung (EDV)
die angebotenen Dienstleistungen korrekt, schnell und wirtschaftlich erbringen.
Nach Artikel 8 des „Code of Conduct“ (CoC) können folgende Stammdaten von Klienten verarbeitet
werden (Beispiel):
• Name, Adresse, Geburtsdatum
• Kundennummer
• vergleichbare Identifikationsdaten
• Kontoverbindung, Telekommunikationsdaten
• Angaben zur Werbesperre oder Werbeeinwilligung
• Sperren für Markt- und Meinungsforschung
• Daten zur Abgabe für digitale Abrechnung
Dies geschieht nur, wenn sichergestellt ist, dass die technischen und organisatorischen Maßnahmen
den datenschutzrechtlichen Anforderungen entsprechen und die Einhaltung des Code of Conduct (CoC)
durch die für das gemeinsame Verfahren verantwortliche Stelle gewährleistet ist.
Hinweis: Ich bin darüber aufgeklärt worden, dass bei Telefon- und Video-Sprechstunden die Sicherheit
der gewählten Kanäle seitens der Praxis nicht gewährleistet werden kann und versichere hiermit, den
Berater nicht rechtspflichtig zu machen, falls es aufgrund etwaiger Sicherheitslücken zu unbefugtem
Informationsfluss durch Dritte kommen sollte. Die Vorschriften des Datenschutzes (BDSG, DSGVO)
verlangen eine Einwilligung in die Datenspeicherung und Datenverarbeitung. Daher bitte ich Sie,
diese Einwilligung zu unterschreiben.
Weitere Einwilligungserklärungen
Ich bin damit einverstanden, ... (Zutreffendes auswählen)
Rechte des Betroffenen: Auskunft, Berichtigung,
Löschung und Sperrung, Widerspruchsrecht
Sie sind gemäß § 15 DSGVO derzeit berechtigt, gegenüber mir (uns) um umfangreiche
Auskunftserteilung zu den zu Ihrer Person gespeicherten Daten zu ersuchen.
Gemäß § 17 DSGVO können Sie jederzeit gegenüber mir (uns) die Berichtigung, Löschung und Sperrung einzelner personenbezogener Daten verlangen. Die Löschung kann ab frühestens nach der gesetzlichen Frist erfolgen.
Sie können darüber hinaus jederzeit ohne Angabe von Gründen von Ihrem Widerspruchsrecht Gebrauch machen und die erteilte Einwilligungserklärung mit Wirkung für die Zukunft abändern oder gänzlich widerrufen. Sie können den Widerruf entweder postalisch, per E-Mail oder per Fax an mich (uns) übermitteln. Es entstehen Ihnen dabei keine anderen Kosten als die Portokosten bzw. die Übermittlungskosten nach den bestehenden Basistarifen.