Beratungsvertrag

Beratungsvertrag und Datenschutzvereinbarung (DSGVO) inkl. Videosprechstunde (Fernberatung)

zwischen Klient
und Berater
Marco Budweiser Psych. Berater und Heilpraktiker für Psychotherapie
Jahnstr. 12a
84056 Rottenburg a.d. Laaber

§ 1 Vertragsgegenstand

  1. Der Klient nimmt beim Berater eine psychologische Beratung in Anspruch. Die Beratung kann in Form einer persönlichen Begegnung erfolgen oder auch in Form einer Telefon- oder online Videosprechstunde (Fernberatung).
  2. Während der Beratung ist der Berater unterstützend und begleitend tätig. Die Beratung dient der Entwicklung der Persönlichkeit, der Zielbildung und der Überwindung von psychosozialen Problemen. Ebenfalls kann der Berater bei der Umsetzung in einer positiven, nachhaltigen Änderung in dem Lebenswandel der Klienten unterstützend sein und steht als Helfer zur Orientierung von dem Klienten gesteckten Zielen zur Verfügung, was unter anderem auch zu der Erlangung der gesteckten Gesundheitsziele helfend sein kann.
  3. Gegenstand dieses Vertrages sind die Beratungsleistungen, die auf Wunsch und auf eigenes Risiko des Klienten erbracht werden.
  4. Gegenstand ist die Erbringung der Leistung. Ein Erfolg kann nicht garantiert werden.

§ 2 Honorar

  1. Das Honorar berechnet sich nach dem jeweiligen Zeitaufwand der Beratung auf Basis der Information zu Beratungskosten (siehe Link). Bei längeren Sitzungen werden abgebrochene Stunden anteilig berechnet.
  2. Das Honorar ist unmittelbar zur Zahlung fällig und innerhalb von 10 Tagen nach Rechnungsstellung zu zahlen.
  3. Wird keine Rechnung gewünscht, ist das Honorar im Anschluss an die Sitzung in bar gegen Quittung zu zahlen.
  4. Das Honorar ist - bei online Fernsitzungen – im Voraus an den Berater zu überweisen.

§ 3 Ausfallhonorar

Der Berater arbeitet nach einem Bestellsystem. Das bedeutet, dass für jeden Termin speziell für einen Klienten ein Zeitfenster reserviert wird. Das vermeidet Wartezeiten, setzt aber voraus, dass Klienten auch pünktlich erscheinen und Verhinderungen so rechtzeitig mitteilen, dass ein anderer Klient nachrücken kann. Versäumt der Klient einen fest vereinbarten Beratungstermin, schuldet er ein Ausfallhonorar in Höhe von 80% der gebuchten Leistung. Dies gilt nicht, wenn der Klient mindestens 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin absagt oder ohne sein Verschulden am Erscheinen verhindert war. Der Nachweis, dass kein Schaden oder nur ein wesentlich niedrigerer entstanden sei, bleibt hiervon unberührt, ebenso der Nachweis eines höheren Schadens durch den Berater.

§ 4 Videosprechstunde

  1. In geeigneten Fällen und unter bestimmten Voraussetzungen kann die Beratung im Rahmen einer Videosprechstunde erfolgen. Zur Wahrung datenschutzrechtlicher Anforderungen wird eine Beratung mit Hilfe der Videosprechstunde über einen sicheren Videodienstanbieter erbracht. Durch diesen Anbieter wird gewährleistet, dass die Videoberatung während der gesamten Übertragung Ende-zu-Ende verschlüsselt ist und die Videoberatung nicht aufgezeichnet werden kann.
  2. Bei Fernsitzungen bedarf es für Aufzeichnungen im Rahmen der Sitzung in jedem Fall der vorherigen schriftlichen Zustimmung beider Seiten. Gleiches gilt dann auch für die spätere Verwendung der Aufzeichnung. Sollte es keine vorherige Vereinbarung geben, sind Aufzeichnungen für beide Seiten nicht erlaubt.

§ 5 Schweigepflicht

Der Berater verpflichtet sich über alle ihm während der Beratung bekannt gewordenen Umstände Stillschweigen zu bewahren. Alle Mitarbeiter unterliegen gleichfalls der Schweigepflicht. Im Falle eines Auskunftsersuchens z.B. durch Bezugspersonen, muss der Berater schriftlich durch den Klienten von der Schweigepflicht entbunden werden.

§ 6 Mitteilungspflichten des Klienten

  1. Der Klient hat dem Berater über weitere im Zusammenhang stehende Beratungen und Behandlungen durch Dritte aufzuklären.
  2. Der Klient hat dem Berater über Medikation zu unterrichten, die auf die Beratung Einfluss haben könnten.
  3. Ein Verschweigen einer Behandlung oder Medikation kann für den Klienten ein Gesundheitsrisiko darstellen. Änderungen des Gesundheitszustandes sind unaufgefordert mitzuteilen.

§ 7 Gerichtsstand

Meinungsverschiedenheiten sollten gütlich beigelegt werden. Beschwerden, Gegenvorstellungen oder abweichende Meinungen sollten immer schriftlich der anderen Partei vorgelegt werden. Bei Meinungsverschiedenheiten aus dem Beratungsvertrag, die trotz beiderseitigen Bemühungen nicht gütlich beigelegt werden, ist der Gerichtsstand die Anschrift des Beraters..

§ 8 Aufklärung / Hinweise

  1. Die Beratung ersetzt keine ärztliche Diagnose und Therapie vollständig. Sofern ärztlicher Rat erforderlich ist, wird sofort eine Behandlung durch einen Arzt veranlasst.
  2. Eine ärztliche Tätigkeit, sowie eine heilkundliche Behandlung wird vom Berater im Rahmen dieses Vertrages nicht ausgeübt.
  3. Gesetzliche und private Krankenversicherungen übernehmen die Kosten einer psychologischen Beratung nicht, da es sich vorliegend nicht um eine Heilbehandlung handelt.

§ 9 Haftung

  1. Der Berater haftet auf Schadensersatz gleich aus welchem Rechtsgrund nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.
  2. Der Berater ist nicht verantwortlich für den Verlust oder die Zerstörung von persönlichen Gegenständen des Klienten, die mit in die Beratung gebracht wurden.

§ 10 Schlussbestimmungen

  1. Die Beratung, auch Fernberatung, enthebt den Klienten nicht davon, die volle Verantwortung für seine Handlungen selbst zu übernehmen. Um bei möglichen Störungen gemeinsam nach Abhilfe zu suchen, verpflichtet sich der Klient, sich zeitnah zu melden.
  2. Für diesen Beratungsvertrag, bzw. dessen Durchführung gilt ausschließlich deutsches Recht. Abweichende Vereinbarungen zu diesem Beratungsvertrag sind nur dann wirksam, wenn sie schriftlich vereinbart wurden.
  3. Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages ganz oder teilweise als unwirksam oder undurchführbar sein oder infolge Änderungen der Gesetzgebung nach Vertragsabschluss unwirksam oder undurchführbar werden, bleiben die übrigen Vertragsbestimmungen und die Wirksamkeit des Vertrages im Ganzen hiervon unberührt. An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung soll die wirksame und durchführbare Bestimmung treten, die dem Sinn und Zweck der nichtigen Bestimmung möglichst nahekommt. Erweist sich der Vertrag als lückenhaft, gelten die Bestimmungen als vereinbart, die dem Sinn und Zweck des Vertrages entsprochen und im Falle des Bedachtwerdens vereinbart worden wären.
  4. Der Klient bestätigt mit seiner Unterschrift, mündlich und schriftlich über den Beratungsverlauf, mögliche Risiken und Komplikationen unterrichtet worden zu sein. Sämtliche Fragen sind ausreichend beantwortet worden, weitere nicht mehr offen. Es bestand ausreichend Zeit, um sich für oder gegen eine Beratung zu entscheiden.
Der Klient erklärt, die Beratung in Kenntnis der Risiken zu wünschen.*
Die Information zu den Beratungskosten habe ich erhalten/eingesehen und erkläre mich damit einverstanden.*
Bitte mit Maus oder Finger unterschreiben.

Schriftliche Einwilligung gemäß Datenschutzverordnung (DSGVO)

In der Psychologischen Beratung können wir nur mit Hilfe der elektronischen Datenverarbeitung (EDV) die angebotenen Dienstleistungen korrekt, schnell und wirtschaftlich erbringen. Nach Artikel 8 des „Code of Conduct“ (CoC) können folgende Stammdaten von Klienten verarbeitet werden (Beispiel):
• Name, Adresse, Geburtsdatum
• Kundennummer
• vergleichbare Identifikationsdaten
• Kontoverbindung, Telekommunikationsdaten
• Angaben zur Werbesperre oder Werbeeinwilligung
• Sperren für Markt- und Meinungsforschung

• Daten zur Abgabe für digitale Abrechnung
Dies geschieht nur, wenn sichergestellt ist, dass die technischen und organisatorischen Maßnahmen den datenschutzrechtlichen Anforderungen entsprechen und die Einhaltung des Code of Conduct (CoC) durch die für das gemeinsame Verfahren verantwortliche Stelle gewährleistet ist.
Hinweis: Ich bin darüber aufgeklärt worden, dass bei Telefon- und Video-Sprechstunden die Sicherheit der gewählten Kanäle seitens der Praxis nicht gewährleistet werden kann und versichere hiermit, den Berater nicht rechtspflichtig zu machen, falls es aufgrund etwaiger Sicherheitslücken zu unbefugtem Informationsfluss durch Dritte kommen sollte. Die Vorschriften des Datenschutzes (BDSG, DSGVO) verlangen eine Einwilligung in die Datenspeicherung und Datenverarbeitung. Daher bitte ich Sie, diese Einwilligung zu unterschreiben.
Hiermit willigt der Klient ein, dass die notwendigen Daten zum Zweck der Dokumentation und Abrechnung erhoben, gespeichert und verarbeitet werden dürfen.*
Bitte mit Maus oder Finger unterschreiben.
Weitere Einwilligungserklärungen
Ich bin damit einverstanden, ... (Zutreffendes auswählen)
Terminbestätigungen, Erinnerungen und Recalls per SMS und/oder E-Mail zu erhalten (ggf. ausschließlich über sichere Termin- oder Praxismanagementportale wie z.B. Doctolib.de).
Praxis- oder Patienteninformation per E-Mail oder auf anderem Wege zu erhalten.
Einladungen zu Beratungs/Coachingveranstaltungen oder Informationen über neue Beratungsangebote per E-Mail oder auf anderem Wege zu erhalten.
Rechte des Betroffenen: Auskunft, Berichtigung, Löschung und Sperrung, Widerspruchsrecht
Sie sind gemäß § 15 DSGVO derzeit berechtigt, gegenüber mir (uns) um umfangreiche Auskunftserteilung zu den zu Ihrer Person gespeicherten Daten zu ersuchen.
Gemäß § 17 DSGVO können Sie jederzeit gegenüber mir (uns) die Berichtigung, Löschung und Sperrung einzelner personenbezogener Daten verlangen. Die Löschung kann ab frühestens nach der gesetzlichen Frist erfolgen.
Sie können darüber hinaus jederzeit ohne Angabe von Gründen von Ihrem Widerspruchsrecht Gebrauch machen und die erteilte Einwilligungserklärung mit Wirkung für die Zukunft abändern oder gänzlich widerrufen. Sie können den Widerruf entweder postalisch, per E-Mail oder per Fax an mich (uns) übermitteln. Es entstehen Ihnen dabei keine anderen Kosten als die Portokosten bzw. die Übermittlungskosten nach den bestehenden Basistarifen.
Bitte mit Maus oder Finger unterschreiben.
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